Transportkunst - Fragile Gemälde auf Reisen

Fachleute beim Einpacken des grossformatigen Gemäldes von Ferdinand Hodler im Kunstmuseum Bern für den Transport nach Budapest.

Projekt

Interdisziplinäres Forschungsprojekt

Die Vielfalt des globalen Ausstellungsangebots ist Teil unseres heutigen Kulturverständnisses. Die Anzahl Kunsttransporte nimmt weltweit kontinuierlich zu. Die Kunstwerke werden dabei grossen Belastungen und Risiken ausgesetzt. Können wir Kunstwerke transportieren und gleichzeitig unserem Bewahrungsanspruch gerecht werden? Welche Verpackungsmethoden sind angemessen, welche Transportmittel geeignet?

Das Forschungsprojekt Transport fragiler Gemälde stellt das Kunstwerk mitsamt seiner materiellen Beschaffenheit und Fragilität in den Vordergrund. Das interdisziplinäre Forschungsteam – unterstützt von einer Schweizerischen Versicherungsgesellschaft und erfahrenen spezialisierten Kunsttransportunternehmen – untersucht wie oft und auf welche Weise unersetzliche Gemälde reisen dürfen, ohne dass dadurch nachhaltige Folgeschäden entstehen.
Das Projekt fokussiert die Schadensfaktoren Schock und Vibration beim Transport fragiler Gemälde. Anhand einer neuartigen Simulationstechnik sollen das Schadensrisiko ermittelt, aktuelle Präventionsstrategien überprüft und neue entwickelt werden.

Aktuell

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